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2. Workshop „Tätigkeitstheorie und kulturhistorische Schule“

Vom 8. bis 10. Juli 2005 fand im Haus Ohrbeck bei Osnabrück der 2. Workshop “Tätigkeitstheorie und kulturhistorische Schule” statt.

Folgende Einladung ging an Interessierte:

Einladung

Auf dem letzten Workshop in Bergneustadt hatten wir verabredet, im Jahr 2005 ein weiteres Treffen zu organisieren. Wir haben einen wunderschönen Tagungsort in Mitten des Nördlichen Teutoburger Waldes bei Osnabrück gefunden und möchten Euch daher ganz herzlich zum 2. Workshop „Tätigkeitstheorie und kulturhistorische Schule“ einladen. Er findet vom 8. bis 10. Juli 2005 in Haus Ohrbeck bei Osnabrück statt.

Angesprochen sind:

Der Workshop ist gedacht, praktisch und wissenschaftlich Tätige, die an der Tätigkeitstheorie und der kulturhistorischen Schule interessiert sind, ein Forum zu bieten, auf dem Erfahrungen ausgetauscht, eigene Beiträge vorgestellt und konzeptuelle und praxisorientierte Fragen auf dem Hintergrund der Tätigkeitstheorie diskutiert werden können. Der Kreis richtet sich an ein breites Spektrum an Disziplinen und Tätigkeitsfeldern, wozu unter anderem die Psychologie, die Erziehungswissenschaften, die Psycholinguistik, die Sozialarbeit, die Betriebswirtschaft, die Computerwissenschaft, die Philosophie und die Sportwissenschaft gehören.

Themenspektrum:

Wir hatten beim letzten Treffen vereinbart, dass auf diesem Treffen fünf Themen den inhaltlichen Kern darstellen sollten, zu denen auch eigene Beiträge angemeldet werden können. Dabei sind die Themenbereiche sehr allgemein formuliert worden, ohne dass eine eindeutige Interpretation der Themeninhalte mitgeliefert wurde:

* Lerntätigkeit heute (u.a. Fragen: Inwiefern verändert sich die Lerntätigkeit aufgrund des Mediums Computer)
* Worin besteht die Spezifik der Tätigkeitstheorie? (u.a. Fragen: Wie kann man mit Hilfe der Tätigkeitstheorie soziale Praxis verstehen und ändern? Die Bedeutung von Sprache, Medien, des Selbst, Emotionen, … in einer tätigkeitstheoretischen Konzeption?)
* Tätigkeitstheorie, Globalisierung, Ethik, Multikulturalismus (u.a. Fragen: Inwiefern können tätigkeitstheoretische Konzepte helfen, Probleme der Globalisierung und eines multikulturellen Zusammenlebens zu bewältigen?)
* Widersprüche und Komplementaritäten in tätigkeitstheoretischen Ansätzen
* Entwicklung und Tätigkeit (u.a. Fragen: Wie entwickeln sich Tätigkeiten und psychische Funktionen im Laufe der Ontogenese?)

Vorläufiges Programm:

Die Tagung beginnt am Freitag, den 8. Juli 2005 um 18 Uhr mit dem Abendessen (Sammeln ab 17 Uhr). Der inhaltliche Teil soll mit einem Diskussionsbeitrag von Manfred Holodynski zum Thema „Emotionen – ein blinder Fleck der Tätigkeitstheorie?“ am Freitag abend beginnen.

Am Samstag und Sonntag finden Vorträge der Teilnehmer statt und am Sonntag wird über die zukünftigen Aktivitäten diskutiert.

Anmeldungen sind per E-Mail zu richten an:

Dr. Manfred Holodynski

entwicklungspsychologie [at] uni-bielefeld.de